Lageplan der Insel:

Route zum Blog:

El Hierro ist die kleinste und westlichste der bewohnten Kanarischen Inseln. Lange galt sie sogar als das „Ende der Welt“, denn auf alten Karten wurde der Nullmeridian durch El Hierro gelegt. Heute lebt auf der rauen Vulkaninsel nur eine kleine Gemeinschaft von rund 11’000 Einwohnern.
El Hierro empfängt uns mit starkem Wind und Dunkelheit, es ist acht Uhr abends. Wir finden eine Sitzbank direkt vor der Polizeistation am Hafen und kochen dort unser Abendessen. Danach geht die Suche los für einen Platz zum Schlafen, was in der Dunkelheit und bei Böen mit bis zu 60 km/h nicht ganz einfach ist, wir können die Umgebung nur erahnen. Zum Glück haben wir schon eine gewisse „Spürnase“ für Wildcampingplätze entwickelt, sodass wir mit Hilfe einer Mischung aus Gespür und Google Maps fündig werden. Der Platz lässt zwar sehr zu wünschen übrig – es gibt viele grosse Steine, die wir wegräumen müssen, viele Büsche, ist leicht schief und windgeschützt ist er auch nur mittelmässig. Wir sind aber schlicht zu müde, um noch stundenlang weiterzusuchen und der Platz wird ganz nach dem Motto „besser als gar nichts“ für akzeptabel befunden. Es dauert bestimmt noch 1,5 h bis wir endlich in unsere Schlafsäcke kriechen, denn das Befestigen des Zeltes wegen des starken Windes nimmt noch viel Zeit in Anspruch (da stockdunkel). Leider ist nichts mit sofort einschlafen, der Wind beruhigt sich auch in der Nacht kein bisschen.
Am nächsten Morgen sehen wir dann zum ersten Mal, wo wir eigentlich genau geschlafen haben, immer wieder lustig und ein Überraschungsei. Auch die Insel sehen wir zum ersten Mal und wir freuen uns, sie nun zu erkunden.
Wenig überraschend heisst es auch gleich zu Beginn wieder alles hochfahren 😅. Die Kanaren sind nichts für schwache Waden 😄. Das Schöne am Hochfahren ist, dass wir schnell eine schöne Aussicht aufs Meer geniessen können, auch der Verkehr ist super angenehm, es fahren nur wenige Autos an uns vorbei.












Wir wissen anhand eines Youtube-Videos von einem anderen Radreisepaar, dass auf unserer Strecke ein Tunnel kommen wird, der für Velofahrende eigentlich gesperrt ist. Der Haken an der ganzen Sache und der Grund, weshalb trotzdem die meisten hindurchfahren, ist, dass ansonsten ein Monsterumweg um die halbe Insel gefahren werden muss. Wir haben die Route auch extra so geplant, dass wir den Tunnel abwärts und nicht aufwärts fahren müssen und somit entscheiden wir uns, trotz Veloverbot durchzufahren, was sehr gut geht. Erst im Nachhinein erfahren wir, dass der „Tunnelwart/Tunnelbeaufsichtiger“ die Polizei informieren muss, wenn ein Velofahrer den Tunnel passiert. Wir haben uns, obwohl wir davon nichts wussten, vorsorglich nach ein paar 100 Metern hinter einem Haus versteckt/Pause gemacht 😄 und einige Zeit abgewartet. Als dann alles ruhig blieb, sind wir wieder weitergefahren. Eine etwas entspanntere Lösung für Velofahrende würden wir uns, und bestimmt alle anderen auch, wünschen 😅.
Für die Nacht dürfen wir bei einer Warmshowers-Familie im Norden der Insel unser Zelt in deren Garten aufstellen und eine Dusche geniessen. Und wir sind nicht alleine dort, denn die Familie (er gebürtig aus Teneriffa und sie aus Deutschland) bietet auf ihrem Permakultur-Grundstück Arbeit gegen Hand an, und darum sind gerade 6 Personen dort, die jeweils 5 Stunden pro Tag im Gegenzug zu Kost und Logis arbeiten. Sehr spannend und schön, was Eric und Mareike dort über die Jahre aufgebaut haben. Sie sind mit 3 Zelten und ihren 4 Kindern vor vielen Jahren auf dem riesigen Grundstück angekommen und haben ein Häuschen nach dem anderen gebaut, die überwucherten Flächen schön hergerichtet und Bäume sowie Palmen gepflanzt und sich immer weiter mit der Umsetzung ihrer Idee der Permakultur gewidmet.
Was auch sehr toll war, wir waren genau an dem Sonntag im Dorf La Frontera, als dort die Karnevalstradition Carneros stattfand. Junge Männer verkleiden sich mit Fellen und Masken und beschmieren jeden Mann, jede Frau und jedes Kind, das sie zu greifen kriegen, mit schwarzer Farbe (die gut wieder abgewaschen werden kann).













Nach zwei Nächten im Permakultur-Paradies verabschieden wir uns und fahren weiter Richtung Westen. Anhand unserer Routenplanung sehen wir, dass sich die Landschaft verändert und karg und trocken wird, es fast keine Einkaufsmöglichkeiten gibt und die einzige Wasserstelle bei der heiligen Stätte Santuario Nuestra Señora de los Reyes eingezeichnet ist. Somit ist klar, dass wir diesen Ort am selben Tag erreichen müssen, um wieder an Wasser zu gelangen. Die Umgebung wird wirklich schnell trockener und dazu gesellt sich auch noch Saharastaub, was dem Ganzen einen Wüstentouch gibt. Für die Mittagspause suchen wir in einer verlassenen Hütte Schatten, um nicht von der starken Sonne gegrillt zu werden. Auch unser Essen fügt sich blendend in die Umgebung ein, das Brot ist genauso staubtrocken wie die Luft 😄. Für das Brot haben wir uns entschieden, da wir bei Wasserknappheit jeweils beachten, etwas einzukaufen, das nicht noch zusätzlich Wasser zum Kochen und späteren Abwaschen benötigt. Gestärkt geht es nun extrem steil bergauf, wir schwitzen uns einen ab und siehe da, das erste Mal auf dieser Reise hat ein Mann Verbarmen mit uns, hält an und beschenkt uns mit einem ganzen Sack Orangen und wir dürfen sogar noch unsere Wasserflaschen auffüllen. Das gibt uns neue Energie und Motivation, sodass wir die heilige Stätte gerade noch so kurz vor der Schliessung erreichen bzw. mussten wir die Wärterin überreden, dass sie die Toilette für uns nochmals aufschliesst, damit wir das Wasser auffüllen können – puuuhh, Glück gehabt!!
Die heilige Stätte spielt eine wichtige Rolle auf der Insel, sie ist das Heiligtum der Schutzpatronin von El Hierro. Der Legende nach gelangte im Jahr 1546 eine Marienfigur durch ein Schiff an die Küste der Insel. Hirten nahmen sie an sich und bewahrten sie zunächst in einer Höhle auf, bevor später eine kleine Kapelle gebaut wurde.
Besonders berühmt wurde die Figur, als ihr während einer schweren Dürre ein Wunder zugeschrieben wurde: Nachdem die Bewohner sie in einer Prozession über die Insel getragen hatten, soll endlich Regen gefallen sein. Seitdem gilt sie als Beschützerin der Insel – und alle vier Jahre wird sie bei einem grossen Fest quer über El Hierro getragen. Diese Höhlen wollten wir uns nicht entgehen lassen – zum Glück, denn zu unserer grossen Überraschung sind einige der Höhlen heutzutage offen für jedermann und sogar mit Karton ausgelegt, um dort nächtigen zu können. Bingo, schnell liegen unsere Matratzen weich gebettet in der windstillen Höhle bereit für die Nacht.

















Nachdem wir im Schutze der Höhle eine wirklich ruhige Nacht verbringen durften, waren wir etwas planlos, was unser nächstes Ziel betrifft. Es ist nämlich so, dass es auf der ganzen Insel nur einen offiziellen Campingplatz gibt: den Hoya del Morcillo. Genau diesen Platz hatten wir eigentlich angesteuert – zwei Nächte wollten wir dort bleiben, damit Beni vielleicht noch einen Gleitschirmflug machen kann und Nicole einen wohlverdienten Pausentag einlegen darf.
Doch wir können euch sagen: Über diesen Campingplatz könnten wir beinahe einen eigenen Blogbeitrag schreiben.
Alles begann damit, dass wir online gesehen haben, dass man seinen Platz reservieren muss – kein Problem, dachten wir. Also auf die Webseite, die natürlich nur auf Spanisch verfügbar ist, und versucht, einen Platz zu buchen und die etwas mehr als 4 € pro Nacht und Person zu bezahlen. Ziemlich schnell merkten wir jedoch, dass dieses System offenbar nicht für Nicht-Spanier gedacht ist. Um die Reservation abzuschliessen, muss man sich nämlich mit einem spanischen Ausweis verifizieren.
Nach etwas Recherche fanden wir heraus, dass Touristen angeblich persönlich bei der Gemeindeverwaltung der Hauptstadt vorbeigehen müssen, um eine Camping-Berechtigung zu beantragen. Andere Quellen behaupteten wiederum, es gäbe beim Campingplatz selbst ein kleines Infohäuschen, wo man – wenn gerade nicht viel los ist – spontan vor Ort bezahlen könne. Wieder andere meinten, das sei überhaupt nicht möglich.
Also griffen wir kurzerhand zum Telefon und erkundigten uns direkt bei der Gemeinde. Dort bestätigte man uns tatsächlich: Die Berechtigung könne nur persönlich bei der Verwaltung beantragt werden. Für uns machte das allerdings wenig Sinn – das hätte bedeutet, dass wir nochmals zurück nach Valverde fahren müssten, genau dorthin also, wo wir bereits am Tag nach unserer Ankunft gewesen waren.
Auf dem Weg hörten wir dann nochmals eine ganz andere Version der Geschichte. Am Ende sagten wir uns: Wir versuchen es einfach, denn der Campingplatz liegt sowieso fast auf unserem Weg.
Dort angekommen, suchten wir zuerst das kleine Informationshäuschen auf. Der Ranger hörte sich unsere Geschichte an und meinte nur: Wir müssten zur Gemeinde – aber nicht nach Valverde, sondern nach El Pinar. Das sei ja nur ein paar Kilometer entfernt. Ja klar… mit dem Auto kein Problem.
Nur so nebenbei: Beni war zuvor schon in Frontera zur Gemeinde hochgefahren, um nachzufragen – doch dort war wegen eines Feiertags einfach die Tür geschlossen.
Also lud Beni kurzerhand sein Gepäck ab und raste fast 200 Höhenmeter hinunter nach El Pinar zur Gemeinde. Er musste sich beeilen, denn die Öffnungszeiten der Verwaltung sind hier noch kürzer als in der Schweiz – bis 14.30 Uhr.
Im ersten Gebäude erklärte man ihm, er müsse ein Haus weiter. Im richtigen Gebäude angekommen, durfte er endlich Platz nehmen und das berüchtigte Formular ausfüllen – ein Zettel, der aussah, als wäre er gerade frisch aus einem Faxgerät der 90er-Jahre gekommen.
Nachdem Beni der Mitarbeiterin zuerst vorrechnen musste, wie viel wir überhaupt bezahlen müssen, und endlich alles ausgefüllt war, kam der nächste Schritt:
Er solle jetzt mit diesem Zettel zur Bank gehen und den Betrag dort einzahlen 🙈😂.
Zum Glück konnte Beni sie überreden, dass er die Zahlung auch direkt per E-Banking machen darf. Nachdem er dann noch herausgefunden hatte, dass auf dem Formular sogar der Kontoempfänger falsch angegeben war, klappte es schliesslich doch noch. Nach über einer Stunde hielt er endlich diesen für uns inzwischen fast goldenen Zettel in der Hand.
Also wieder alles den Berg hinauf – zurück zum Campingplatz – und endlich das Zelt aufstellen.
Kurz darauf kam auch schon der Ranger vorbei, kontrollierte unsere Reservierung und schickte mehrere andere, die den ganzen Papierkram nicht geschafft hatten, gleich wieder vom Platz.
So hat halt alles seine Vor- und Nachteile. Die Insel ist nicht wirklich für den Tourismus ausgelegt – und wenn, dann eher für den der Festlandspanier. Das macht vieles etwas komplizierter, aber auf der anderen Seite hoffen wir, dass das noch lange so bleibt und die meisten Leute davon abhält, diese noch so unberührte und ruhige Insel zu besuchen.


Unser Zelt steht und wir kochen uns etwas Schnelles gegen den Hunger, denn Beni will noch eine gute Stunde zum höchsten Gleitschirmstartplatz der Insel, Dos Hermanas auf 1’344 m, hochwandern und einen Versuch wagen, auf die andere Seite, nach Frontera, hinunterzufliegen. Die Hoffnung nach dem Flug: Die über tausend Höhenmeter danach mit einem Tandempiloten, der nochmals zum Startplatz hochfährt, mitfahren zu können – und von dort wieder zurück zum Camping zu kommen.
Doch als er am späten Nachmittag nach einem wunderschönen Flug gelandet ist, meint der Tandempilot es wird doch nichts mit der Mitfahrgelegenheit.
Ok, dann versuche ich es halt mit Trampen – schliesslich meinte jemand, das sei auf der Insel ein Leichtes. Also wandere ich hoch zur Verzweigung, an der die Strasse nur noch zum Startplatz führt, und warte. Und warte. Und warte 😬.
Nach über einer Stunde sind gerade einmal eine Handvoll Autos an mir vorbeigefahren. Alle haben mir gestikuliert, dass sie nicht bis nach oben fahren.
Langsam werde ich nervös. Die Sonne steht schon tief und zu Fuss hätte ich noch gute drei bis vier Stunden bis zum Camping. Meine Beine hätten daran garantiert keine Freude 😅. Die Stirnlampe hatte ich zwar vorsorglich mitgenommen, aber eher für den Weg vom Startplatz hinunter zum Camping.
Mir rennt die Zeit davon und ich kapituliere. Ich laufe weiter nach vorne, wo der Wanderweg ins Dorf hinunterführt. Dort will ich nach einem Taxi suchen.
Gerade als ich abbiegen will, höre ich nochmals ein Auto von hinten. Ich drehe mich um und sehe einen Kleinstwagen: vorne zwei Personen, hinten alles vollgestopft. Keine Chance, denke ich – halte aber trotzdem mal den Daumen raus.
Zu meiner Verwunderung hält der Wagen.
Ich beginne das Gespräch wie so oft mit: English or German?
Da antworten die beiden in meinem Alter auf Berndeutsch.
Es stellt sich heraus, dass sie zwei Akro-Gleitschirmpiloten aus der Schweiz sind, die hier Urlaub machen und jetzt nochmals zum Startplatz hochfahren wollen, um einen Sonnenuntergangsflug zu machen 😄.
Was für ein unglaublicher Zufall – es sind nämlich die einzigen Piloten auf der Insel, denen ich überhaupt begegne und die ich in der Luft sehe!
Also quetschen wir uns zu dritt vorne rein und das Auto quält sich die Strasse nach oben. Schalten geht nur, wenn wir uns kurz ein wenig zur Seite drücken 😂.
Oben angekommen nehmen wir noch einen Schnupftabak und tauschen Nummern aus. Einer von ihnen fliegt im tiefen Abendrot hinunter nach Frontera, und ich mache mich auf den Abstieg zum Camping – wo Nicole schon halb verhungert auf meine Ankunft wartet. Ich habe nämlich noch ein paar Sachen aus dem Laden in Frontera mitgebracht.
Am nächsten Tag sind wir beide ziemlich erledigt von den Anstrengungen der letzten Tage und wir beschliessen den Tag einfach auf dem bezaubernden Camping zu geniessen – welchen wir übrigens fast ganz für uns allein haben.
Die unglaubliche Ruhe hier tut richtig gut. Am nächsten Morgen nehmen wir unseren letzten Tag auf El Hierro ganz entspannt in Angriff. Beni war von der Aussicht am Startplatz so fasziniert, dass wir einen kleinen Umweg in Kauf nehmen, um nochmals dort vorbeizuschauen.
Oben angekommen treffen wir völlig unverhofft nochmals auf die beiden Schweizer, die mir gestern den Arsch gerettet haben.
Dann beginnt auch schon die traumhafte Abfahrt durch den grünen Osten der Insel. Wir rollen verträumt durch die Landschaft und staunen – wie so oft – darüber, dass wir das alles auf der anderen Seite hochgefahren sind. Zum Teil sind die Abfahrten so steil, dass wir kurze Stopps einlegen müssen, um unsere qualmenden Bremsen etwas abkühlen zu lassen.
So rollen wir schliesslich im Hafen ein – dort, wo vor einer Woche alles begonnen hat – und steigen in die Fähre.
Eine Woche El Hierro liegt hinter uns, voller Zufälle, steiler Strassen und unglaublicher Ruhe. Mal sehen, was uns auf Teneriffa erwartet.
















Für noch mehr Einblicke in unseren Veloalltag schaut euch unser neustes Video an:

Auf solchen Touren lernt man die alltäglichen Selbstverständlichkeiten, wie bspw. Wasser wieder zu schätzen 😊
Und ich dachte schon ich hätte in Italien den kompliziertesten Campingplatz gehabt. Dort musste ich rund 2.5 km zu einer CAI Hütte laufen, wo dann diverse Formulare (Quittungen?) ausgefüllt wurden. Ich bin mir bis heute nicht ganz sicher ob ich da nicht möglicherweise den Kaufvertrag für einen wunderschönen und abgelegenene Campingplatz in den italienischen Bergen unterschrieben habe😅
Bin gespannt auf den nächsten Bericht und die schönen Fotos. Macheds guet, liebe Grüsse Benjamin
😅 dann musst du das unbedingt ausfindig machen 🤗.
Machs au ganz guet 🍀 und liebi Grüess
Danke wieder für die Einblicke in euer Veloleben! So ein Glück, dass Dich Beni die zwei Berner gerettet haben. Das hätte noch dumm werden können!
Interessant sind die beiden ausgelaugten Ziegenschädel (?) die ihr wohl irgendwo gefunden habt.
Liebe Grüße aus Meran, wo wir nun ein paar Frühlingstage verbringen.
Andreas & Barbara
Lieber Andreas, liebe Barbara
Ja, das hat mir hohe Taxikosten erspart und eine tolle Bekanntschaft beschehrt.
Die Schädel haben wir am Strassenrand gefunden.
Wir wünschen euch eine erholsame und schöne Zeit in Meran und schicken euch liebe Grüsse
Hallo Ihr Beiden, Nicole und Beni!
Heute will ich mich zusammenreissen, um nicht auszuufern. Ich sollte einmal Stephanie einen solch komfortabel ausgebauten Schlafplatz mit Wellpappe in einer Grotte anbieten…die Scheidungspapiere lägen parat. Und das war ja noch einer der besseren, die uns so insgesamt angeboten wurden. Ich sage nur: sowas muss man können, das lernt man nicht; aber tolle Eigenschaft! Wirklich. Aber dafür der Wald-Camping-Platz von erlesener Schönheit. Überhaupt, wenn es Büsche und Bäume hat, könnte man mich hinterm Ofen vorlocken. So da, wo’s zur Fähre runter ging und das Gelände üppig im saftigen Grün stand. Gut Beni hasst Du Dich für Deinen Schirm entschieden, immer für einen Rundflug zu haben. Eigentlich, fällt mir gerade so ein, müsstet Ihr solche Schirme oder Segel für die Fahrräder haben, die Euch mit dem Morgen-Passat die Berge hochgleiten lassen – eine Art Kite-Surfing am Steilhang. Also, wer verbotene Tunnels befährt mit 💩“Kack in der Hose“💩 und schlechtem Gewissen und Angst vor der Polizei hinterm Auto…der würde sich nicht scheuen. Ihr habt ja noch drei spannende Inseln vor Euch, für neue Ideen zu testen. So ich wünsche Euch eine gute Überfahrt, reichlich neue Abenteuer, wohlwollende Helfer in misslichen Lebenslagen und dass Euer gesamtes Material durchhält. Hören Euch bald?!? Gruss Markus und Stephanie.🙂🙋🏻♂️🙋🏼♀️😘
Lieber Markus, liebe Stephanie
Wir mussten erneut sehr lachen ab deinem Kommentar 😄. Für uns war der Schlafplatz in der Höhle ein Segen 😄. So unterschiedlich können Bedürfnisse sein.
Ja, an dem mit dem Segel haben wir schon oft herumstudiert, leider ist die Umsetzung wegen des Windes und des Verkehrs zu gefährlich. Vielleicht klappt das ja mal in Australien 🇦🇺😉.
Im Moment zeigt unser Material erste Spuren des scharfen Vulkansandes und auch Beni’s Mätteli ist noch immer unser Sorgenkind.
Vielen Dank für die lustigen Worte
Nicole & Beni